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Geboren in Salzgitter. Sozialisation und Individuation ebendort. Nach der üblichen, aber vorzeitig beendeten Schullaufbahn: der Versuch, die Geheimnisse der Musik zu ergründen. Spielte Violine immerhin so gut, daß sich auf dem sogenannten freien Markt einige DM verdienen ließen. Freilich nie gut genug, um in einem uneingeschränkt passablen Orchester mittun zu können. Deshalb, aus Bescheidenheit, Neuorientierung. (Denn Bescheidenheit, so Friedrich Kirchner, ist die aus natürlicher, richtiger Selbsterkenntnis entspringende Mäßigung in der Selbstschätzung und den Ansprüchen). Auf dem Zweiten Bildungsweg zum Abitur, danach Philosophie- und Geschichtsstudium an der Technischen Universität Braunschweig sowie Kunstgeschichte und Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (u. a. bei Claus-Artur Scheier, Hannes Böhringer, Gerhard Vollmer, Stefan Winter). 2003 Preisträger des achten Braunschweiger Bürgerpreises für herausragende Leistungen an der TU Braunschweig. Magister Artium mit einer Arbeit über Georges Bataille, 2008 Promotion mit einer Dissertation über Claude Lévi-Strauss. Habilitation? Is currently being prepared. Seit 2009 Dozent für Philosophie an der Universität Hildesheim . 2011 Gründung des geisteswissenschaftlichen Euporia Verlags .

Arbeitsschwerpunkte: Anthropologie, Ästhetik, Erkenntnistheorie, Ideologiengeschichte, Semiotik und Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie; besondere Forschungsinteressen: die Philosophie der Neuzeit, die der Moderne, französische Philosophie des 20. Jahrhunderts, Strukturalismus, Meta-Philosophie.

 

Mitgliedschaften: Deutsche Gesellschaft für Philosophie e.V.

 

 

 

Und hier meine Antworten auf jenen questionnaire, der seine Popularität Marcel Proust und dem Magazin der FAZ verdankt.

 

Wo ich gerne leben würde:

Dort, wo der Mensch dem Menschen ein Helfer wäre.

 

Meine Haupteigenschaften:

Neugierde, Begeisterungsfähigkeit.

 

Meine größten Fehler:

Neugierde, Begeisterungsfähigkeit.

 

Meine Lieblingstugenden:

prudentia, fortitudo, iustitia, temperantia.

 

Meine Lieblingsbeschäftigungen:

schlafen, lesen, Musik hören, lieben und geliebt werden.

 

Was ich am meisten verabscheue:

Brutalität, Selbst- und Ruhmsucht, Verlogenheit, Raffgier.

 

Meine Lieblingseigenschaften bei einer Frau:

Humor, Intelligenz, Nachsicht, Zugänglichkeit, Attraktivität.

 

Meine Lieblingseigenschaften bei einem Mann:

Humor, Intelligenz, Gelassenheit.

 

Was ich bei Freunden am meisten schätze:

Humor, Intelligenz, Nachsicht.

 

Fehler, für die ich das meiste Verständnis habe:

für Fehler aus Unerfahrenheit.

 

Meine Vorstellung von Glück:

Abwesenheit von Zwang und Leiden; das zu erlangen und zu bewahren, was man liebt.

 

Meine Vorstellung von Unglück:

ein Leben voller Leiden, ohne Hoffnung, ohne Zuneigung.

 

Meine literarischen Lieblingshelden/Lieblingsheldinnen:

Odysseus, Rasmus Klump, Fanny Hill, Leonore (alias Fidelio).

 

Meine Lieblingsdichter:

Homer, Durante Alighieri, William Shakespeare, Molière, Johann Wolfgang v. Goethe, Peter Hacks.

 

Meine Lieblingsschriftsteller:

Honoré Balzac, Herman Melville, Gustave Flaubert, Marcel Proust, Arno Schmidt.

 

Meine  Lieblingsmaler:

Jan van Eyck, Jeroen van Aken, Joachim Patinir, Nicolas Poussin, Claude Gellée, Jacob van Ruysdael, Jan Vermeer, Giovanni Antonio Canal, William Turner,

die amerikanischen Panoramists, Mark Tobey.

 

Meine Lieblingskomponisten:

klassische: Wolfgang Amadé Mozart, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Pëtr Il’ič Čajkovskij, Antonín Dvořák, Leoš Janáček, Gustav Mahler, Claude Debussy, Jean Sibelius, Charles Koechlin, Maurice Ravel, Edgard Varèse, Heitor Villa-Lobos, Bohuslav Martinů, Bernd-Alois Zimmermann, Einojuhani Rautavaara, Helmut Lachenmann, Steve Reich.

 

nichtklassische: Burt Bacharach, Walter Becker, Sam Dees, Jochen Distelmeyer, Lament Dozier, Donald Fagen, Lowell George, Brian Holland, Carole King, Randy Newman, Laura Nyro, Paddy McAloon, Cole Porter, Stephen Sondheim, Mike Stoller, James Taylor, Jimmy Webb, Hank Williams, Brian Wilson, Warren Zevon.

 

Meine Lieblingsspeise, mein Lieblingsgetränk:

ein zart-saftiges Steak vielleicht, Wasser und Wein.

 

Meine Lieblingsfarben:

Blau, Grau, Weiß, Schwarz.

 

Meine Lieblingsblume:

 

Meine Lieblingsvögel:

Psittaciformes, Eulen, Brathühnchen.

 

Meine Lieblingsnamen:

 

Meine Helden/Heldinnen im realen Leben:

Menschen, die anderer Menschen Leben retten.

 

Meine Helden/Heldinnen in der Weltgeschichte:

Menschen, die im Zeichen des Weltgeistes handel(te)n.

 

Historische Gestalten, die ich am meisten verabscheue:

Tyrannen und deren willige Helfer (ohne die es keine Tyrannen gäbe).

 

Das militärische Ereignis, das ich am meisten bewundere:

die „Вели́кая Оте́чественная война́“.

 

Die Reform, die ich am meisten bewundere:

 

Was ich gerne wäre:

Ich wäre gerne einmal unsichtbar, besser noch: unwahrnehmbar.

 

Welche natürlichen Gaben ich gerne besäße:

das absolute Gehör, Unerschütterlichkeit.

 

Wie ich gerne sterben möchte:

zufrieden und gelöst.

 

Meine gegenwärtige Geistesverfassung:

abwartend, doch zuversichtlich.

 

Mein Motto:

Nach unserm Rat bleibe jeder auf dem eingeschlagenen Weg und lasse sich ja nicht durch Autorität imponieren, 

durch allgemeine Übereinstimmung bedrängen und durch Mode hinreißen. (J. W. v. Goethe)

 

 

 

 

 

 

Copyright © 2010 Marcus Dick

Eule der Minerva